Borreliose
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Qi Gong

ist ein wesentlicher Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Qigong heißt Übung oder Arbeit mit der Lebensenergie. Langsame und fließende Bewegungen, die Harmonisierung der Atmung und des Geistes bringen die Lebensenergie - das Qi - zum Fließen und lösen innere Energieblockaden auf körperlicher, emotionaler wie geistiger Ebene.

Unterstützt wird der Harmonisierungsprozess durch die Vorstellungskraft, so dass Ruhe in der Bewegung, aber auch Bewegung in der Ruhe entstehen können.

Die Wirkungsweise des Qigong ist Gesundheitsprävention, Aktivierung der Selbstheilungskräfte, Unterstützung von Genesungsprozessen und Bewusstseinsschulung.

Ba Duan Jin
Die Acht Edlen Übungen ("Acht Brokate")

Der Name soll den hohen Wert der Übungen ausdrücken: Sie werden mit der Schönheit und Kostbarkeit eines Brokatstoffes gleichgesetzt, wie er im alten China dem Kaiser vorbehalten war.

Es ist eine leicht zu erlernende Reihe von gesundheitsfördernden Übungen, die nicht nur der körperlichen, sondern auch der seelischen und geistigen Gesundheit dienen Sie kräftigen die Muskulatur, dehnen sanft Sehnen und Bänder, verbessern Blutzirkulation und Lyphfluss, fördern Beweglichkeit und Stabilität, verlangsamen und vertiefen die Atmung, beruhigen den Geist und fördern die Konzentration.

 Wirbelsäulen-Qigong

Die Wirbelsäule ist ein spiralförmig gewundener Energiekanal. Sie sollte sich so natürlich und elastisch wie möglich in sämtliche Richtungen drehen lassen. Durch spiralförmige Wellenbe-wegungen lösen sich blockierte Wirbelgelenke und Verspannungen der Muskulatur und Sehnen, so dass sich die Lebenskraft entfalten kann.

Yoga als Therapie

»Es ist für jeden besser, nach den eigenen Handlungsgesetzen zu leben, auch wenn sie nicht vollkommen sind, als nach den untadeligen Gesetzen anderer.« (Bhagavadgita III. 35)

Yoga ist eine vollständige Wissenschaft vom Leben, die vor Tausenden von Jahren ihren Ursprung in Indien hatte. Es ist der Welt ältestes System zur persönlichen Entwicklung, das Körper, Geist und Seele vereint. Das Wort Yoga stammt von der Sanskrit-Wurzel yui, was soviel wie »verbinden«, vereinen« bedeutet. Das Studium der Yoga-Disziplin macht es möglich, den Zustand des reinen Bewusstseins zu erreichen und das innere Selbst zu verwirklichen. Unter Berücksichtung der Beziehung zwischen Körper und Geist schufen die Yogis eine einzigartige Methode, die all die Bewegungen, die man braucht, um die physische Gesundheit zu erhalten, mit Atem− und Meditationstechniken vereint, die für Frieden im Geiste sorgen.

Raja Yoga ist die Wissenschaft körperlicher und geistiger Kontrolle.
Asanas oder Stellungen und Pranayama − die Regelung des Atems − sind eine Unterabteilung des Raja Yoga und als Hatha Yoga bekannt.

Yoga−Asanas trainieren jedes Körperteil, strecken und kräftigen Muskeln und Gelenke, die Wirbelsäule und das gesamte Knochengerüst. Sie wirken jedoch nicht nur auf die äußere Gestalt des Körpers, sondern ebenso auf die inneren Organe, Drüsen und Nerven, indem sie das ganze System gesund erhalten. Körperliche und geistige Spannungen lösend, wecken sie erstaunliche Energiereserven.

Die Yoga-Atmung (auch Pranayama) belebt den Körper und hilft, den Geist und Verstand zu kontrollieren: Sie fühlen sich ruhig und erfrischt. Die Praxis positiven Denkens und Meditierens schenkt wachsende Klarheit, Geisteskraft und Konzentration.

Yoga schenkt allen, die körperliches Wohlbefinden, Seelenfrieden oder mehr Konzentration erreichen wollen, was immer sie verlangen, und stellt sie zufrieden.

Susanne Kampe, Dipl.-Päd. Univ./Zusatzfach Sportpädagogik, Physiotherapeutin, Yogalehrerin SKA .

Was ist Hatha-Yoga?
Die acht Stufen des Yoga
(nach Patanjali)

  • Yama (das Verhalten gegenüber anderen oder gesellschaftliche Disziplin)
  • Niyama (der Umgang mit sich selbst oder individuelle Disziplin)
  • Asana (die Übung der Stellungen zur körperlichen Disziplin)
  • Pranayama (die Beherrschung des Atems zur mentalen Disziplin)
  • Pratyahara (das Sich−nach−innen−Ausrichten oder die Disziplin der Sinne)
  • Dharana (Konzentration)
  • Dhyana (Meditation)
  • Samadhi (Selbstverwirklichung)

Burnout-YOGA

Das Burnout-Syndrom ist schon lange keine Modeerscheinung mehr, sondern eine ernst zu nehmende psychosomatische Erkrankung. Hauptsyndrom ist die psychische und körperliche Erschöpfung. Eine gezielte therapeutische Behandlung setzt dabei eine umfassende ärztliche Ursachenforschung voraus. Hauptursachen sind permanente psychische Überbelastung und Stress. In diesem Falle wird zur Heilung Entspannung, Regeneration, eine Umstrukturierung des Arbeits- und Privatlebens sowie das Erlernen eines neuen Umgangs mit problematischen Situationen empfohlen.

Der YOGA bietet eine Reihe von Asanas und Atemübungen, die Stabilität, Kraft, äußeres und inneres Gleichgewicht bringen, aber auch entspannen und regenerieren.

In diesem Kurs möchte Frau Susanne Kampe in Ihrem Anspruch als Diplom-Pädagogin und Physiotherapeutin gerecht werden, daher geht es zum einen um das Erlernen funktionell korrekter Haltungen und zum anderen darum, sich selbst und seines Körpers und später seiner Umwelt bewusst zu werden und damit einen anderen Umgang und eine andere Sichtweise mit Stress zu erlernen.

Susanne Kampe, Dipl.-Päd. Univ./Zusatzfach Sportpädagogik, Physiotherapeutin, Yogalehrerin SKA .


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Gua Sha

Mit Gua Sha werden die Stauungen aufgelöst und dabei der "Böse Geist" in Form von Mikrohämatomen an die Oberfläche geholt. Zunächst werden die Stauungsregionen vom Therapeuten ertastet, die Schmerzpunkte (Triggerpunkte) mit Akupunkturnadeln (Ashi-Punkte) kurz für 2-3 Minuten genadelt. Nach der TCM-Lehre werden die sog.

Die verspannten Körperareale werden mit einer durchblutungsfördernden Salbe eingerieben und dann mit flachen Plättchen oder einem chinesischem Löffel in spezieller Streichmassagetechnik solange über die betroffenen Region gestrichen, bis der "Böse Geist" (Hämatome) an der Oberfläche sichtbar wird.

Die Behandlung soll schmerzfrei durchgeführt werden und wird vom Patienten sehr gut toleriert. Es kann ein Wärmegefühl entstehen. Die Mikrohämatome gehen, je nach der Neigung zu Hämatomen, in de Regel nach 2-3 Tagen wieder vollständig zurück.

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Gua Sha, eine altchinesische Behandlungsmethode bei akuten und chronischen Muskelverspannungen im gesamten Schultergürtel-Hals-Brust-Lendenwirbelsäulenbereich, bei sogenannten myofaszialen Syndromen.

Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entstehen oben genannte Erkrankungen und Störungen aufgrund von Qi und Blutstau in den Energieleitbahnen (Meridianen) und im Muskelbindegwebskomplex des Körpers. Die Lebensenergie Qi und das Blut können nicht mehr frei fließen. Dies fürt zur Ansammlung von sogenannten "Bösen Geist" in den Meridianen und in der Muskulatur.

Schröpfen

Schröpfen ist eine Methode aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Es gilt als schmerzlindernd und allgemein durchblutungsfördernd und gehört zu den bekanntesten Formen der ausleitenden Heilverfahren.

Wirkprinzip:
Die Schröpftherapie aktiviert das Immunssystem und löst Verhärtungen der Haut- u. Unterhautgewebe. Der durch das Schröpfen erzeugte Unterdruck lässt die kleinen Hautgefäße anschwellen und erzeugt eine Hautreizung und schließlich ein küstliches Hämatom. Es entsteht eine vermehrte Durchblutung des Gewebes und eine Stimulierung des vegetativen Nervensystems. Nach traditionellen Gesichtspunkten bringt eine Schröpftherapie die Prinzipien von Yin und Yang in Einklang und bringt eine Harmonie in den Körper.

Anwendungsgebiete

  • Schmerzzustände bei rheumatischen Erkrankungen u. Osteoporose
  • Rücken-u. Nackenschmerzen
  • Muskelverspannung

Wie wird geschröpft?

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Beim unblutigen Schröpfen werden gläserne Saugglocken, die Schröpfkopfe, entlang der Reflexzonen am Rücken des Patienten gesetzt. Man versucht durch Erwärmumg einen Unterdruck im Schröpfkopf zu erzeugen, so dass dieser

sich an die Haut festsaugt. Mit Hilfe eines Wattebausches, welcher in den Schröpfkopfen angebrannt wird entsteht ein Vakuum.

Beim blutigen Schröpfen wird die Haut durch ein Pflaumenkopf Hämmerchen ein wenig angeritzt. Dabei fließt durch den Unterdruck innerhalb ca. 10 Minuten Blut in die Schröpfköpfe. Die Idee hierbei ist, mit dem Blut vorhandene Stauungen zu lösen.

Bei einer Schröpfkopfmassage wird eine Lockerung und Durchblutungssteigerung der Muskulatur der betroffenen Region erzielt.