Borreliose
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Qi Gong

ist ein wesentlicher Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Qigong heißt Übung oder Arbeit mit der Lebensenergie. Langsame und fließende Bewegungen, die Harmonisierung der Atmung und des Geistes bringen die Lebensenergie - das Qi - zum Fließen und lösen innere Energieblockaden auf körperlicher, emotionaler wie geistiger Ebene.

Unterstützt wird der Harmonisierungsprozess durch die Vorstellungskraft, so dass Ruhe in der Bewegung, aber auch Bewegung in der Ruhe entstehen können.

Die Wirkungsweise des Qigong ist Gesundheitsprävention, Aktivierung der Selbstheilungskräfte, Unterstützung von Genesungsprozessen und Bewusstseinsschulung.

Ba Duan Jin
Die Acht Edlen Übungen ("Acht Brokate")

Der Name soll den hohen Wert der Übungen ausdrücken: Sie werden mit der Schönheit und Kostbarkeit eines Brokatstoffes gleichgesetzt, wie er im alten China dem Kaiser vorbehalten war.

Es ist eine leicht zu erlernende Reihe von gesundheitsfördernden Übungen, die nicht nur der körperlichen, sondern auch der seelischen und geistigen Gesundheit dienen Sie kräftigen die Muskulatur, dehnen sanft Sehnen und Bänder, verbessern Blutzirkulation und Lyphfluss, fördern Beweglichkeit und Stabilität, verlangsamen und vertiefen die Atmung, beruhigen den Geist und fördern die Konzentration.

Kursleitung

  • Bernd Müller: Yoga-Lehrer seit 1985, Ausbildung an der Sebastian-Kneipp-Akademie Bad Wörishofen, Taijiquan-Erfahrung seit 1987,Taijiquan- und Qigonglehrer seit 2004 Ausbildung an der Sebastian-Kneipp-Akademie Bad Wörishofen
  • Claudia Müller: Taijiquan/Qigong-Erfahrung seit 20 Jahren,Taijiquan- und Qigonglehrerin seit 2004, Ausbildung an der Sebastian-Kneipp-Akademie Bad Wörishofen
 

Claudia Mueller DDQT Logo

Im Aufbaukurs Wirbelsäulen-Qigong
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Die Wirbelsäule ist ein spiralförmig gewundener Energiekanal. Sie sollte sich so natürlich und elastisch wie möglich in sämtliche Richtungen drehen lassen. Durch spiralförmige Wellenbe-wegungen lösen sich blockierte Wirbelgelenke und Verspannungen der Muskulatur und Sehnen, so dass sich die Leben-skraft entfalten kann.

Kinder Qi-Gong

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Kindgerechtes Qi-Gong kann dazu beitragen, jungen Menschen innere Stabilität, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und ein Gefühl für Ihre Ganzheit zu erlangen. Kinder könne keine bewegungslose Entspannung ausführen.

Sie versetzen sich beim Qi-Gong gerne in die Rolle eines Tieres wie z. B. in der Übung "der Kondor breitet seine Schwingen aus". Durch äußere und innere Bewegung, spielerisches und bildhaftes Erleben lernen sie ihren Körper und ihre Lebensenergie besser kennen und ihre Achtsamkeit und Lebendigkeit nimmt zu.

Anregungen zur Gesunderhaltung
unserer Kinder aus traditioneller
chinesischer Sicht:

  • ungestörter Schlaf
  • ausgewogene, warme, regelmäßig Ernährung
  • gute Verdauung
  • offene Atemwege
  • regelmäßige Ruhe und Entspannung
  • ausreichend Bewegung und Aktivität
  • Förderung der kommunikativen Fähigkeiten
  • Vorbildfunktion
  • Stärken und Schwächen erkennen
  • gute Förderung

Yoga als Therapie

»Es ist für jeden besser, nach den eigenen Handlungsgesetzen zu leben, auch wenn sie nicht vollkommen sind, als nach den untadeligen Gesetzen anderer.« (Bhagavadgita III. 35)

Yoga ist eine vollständige Wissenschaft vom Leben, die vor Tausenden von Jahren ihren Ursprung in Indien hatte. Es ist der Welt ältestes System zur persönlichen Entwicklung, das Körper, Geist und Seele vereint. Das Wort Yoga stammt von der Sanskrit-Wurzel yui, was soviel wie »verbinden«, vereinen« bedeutet. Das Studium der Yoga-Disziplin macht es möglich, den Zustand des reinen Bewusstseins zu erreichen und das innere Selbst zu verwirklichen. Unter Berücksichtung der Beziehung zwischen Körper und Geist schufen die Yogis eine einzigartige Methode, die all die Bewegungen, die man braucht, um die physische Gesundheit zu erhalten, mit Atem− und Meditationstechniken vereint, die für Frieden im Geiste sorgen.

Raja Yoga ist die Wissenschaft körperlicher und geistiger Kontrolle.
Asanas oder Stellungen und Pranayama − die Regelung des Atems − sind eine Unterabteilung des Raja Yoga und als Hatha Yoga bekannt.

Yoga−Asanas trainieren jedes Körperteil, strecken und kräftigen Muskeln und Gelenke, die Wirbelsäule und das gesamte Knochengerüst. Sie wirken jedoch nicht nur auf die äußere Gestalt des Körpers, sondern ebenso auf die inneren Organe, Drüsen und Nerven, indem sie das ganze System gesund erhalten. Körperliche und geistige Spannungen lösend, wecken sie erstaunliche Energiereserven.

Die Yoga-Atmung (auch Pranayama) belebt den Körper und hilft, den Geist und Verstand zu kontrollieren: Sie fühlen sich ruhig und erfrischt. Die Praxis positiven Denkens und Meditierens schenkt wachsende Klarheit, Geisteskraft und Konzentration.

Yoga schenkt allen, die körperliches Wohlbefinden, Seelenfrieden oder mehr Konzentration erreichen wollen, was immer sie verlangen, und stellt sie zufrieden.

Lydia Ebneth, Jahrgang 1954, Yogalehrerin (Foto)
Ausbildung zur Yogalehrerin von 1998 - 2002 an der Sebastian-Kneipp-Akademie für Gesundheitsbildung in Bad Wörishofen. Unterrichtet Hatha-Yoga seit 1998. Jährliche Weiterbildungsseminare bei verschiedenen Yoga-Lehrern.
Zuvor Fitnesstrainerin und langjährige Referentin für Gesundheits-, Senioren- und Frauensport im Bayerischen Landessportverband.

Susanne Kampe, Dipl.-Päd. Univ./Zusatzfach Sportpädagogik, Physiotherapeutin, Yogalehrerin SKA .

Was ist Hatha-Yoga?
Die acht Stufen des Yoga
(nach Patanjali)

  • Yama (das Verhalten gegenüber anderen oder gesellschaftliche Disziplin)
  • Niyama (der Umgang mit sich selbst oder individuelle Disziplin)
  • Asana (die Übung der Stellungen zur körperlichen Disziplin)
  • Pranayama (die Beherrschung des Atems zur mentalen Disziplin)
  • Pratyahara (das Sich−nach−innen−Ausrichten oder die Disziplin der Sinne)
  • Dharana (Konzentration)
  • Dhyana (Meditation)
  • Samadhi (Selbstverwirklichung)
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Burnout-YOGA

Das Burnout-Syndrom ist schon lange keine Modeerscheinung mehr, sondern eine ernst zu nehmende psychosomatische Erkrankung. Hauptsyndrom ist die psychische und körperliche Erschöpfung. Eine gezielte therapeutische Behandlung setzt dabei eine umfassende ärztliche Ursachenforschung voraus. Hauptursachen sind permanente psychische Überbelastung und Stress. In diesem Falle wird zur Heilung Entspannung, Regeneration, eine Umstrukturierung des Arbeits- und Privatlebens sowie das Erlernen eines neuen Umgangs mit problematischen Situationen empfohlen.

Der YOGA bietet eine Reihe von Asanas und Atemübungen, die Stabilität, Kraft, äußeres und inneres Gleichgewicht bringen, aber auch entspannen und regenerieren.

In diesem Kurs möchte Frau Susanne Kampe in Ihrem Anspruch als Diplom-Pädagogin und Physiotherapeutin gerecht werden, daher geht es zum einen um das Erlernen funktionell korrekter Haltungen und zum anderen darum, sich selbst und seines Körpers und später seiner Umwelt bewusst zu werden und damit einen anderen Umgang und eine andere Sichtweise mit Stress zu erlernen.

Susanne Kampe, Dipl.-Päd. Univ./Zusatzfach Sportpädagogik, Physiotherapeutin, Yogalehrerin SKA .


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Gua Sha

Mit Gua Sha werden die Stauungen aufgelöst und dabei der "Böse Geist" in Form von Mikrohämatomen an die Oberfläche geholt. Zunächst werden die Stauungsregionen vom Therapeuten ertastet, die Schmerzpunkte (Triggerpunkte) mit Akupunkturnadeln (Ashi-Punkte) kurz für 2-3 Minuten genadelt. Nach der TCM-Lehre werden die sog.

Die verspannten Körperareale werden mit einer durchblutungsfördernden Salbe eingerieben und dann mit flachen Plättchen oder einem chinesischem Löffel in spezieller Streichmassagetechnik solange über die betroffenen Region gestrichen, bis der "Böse Geist" (Hämatome) an der Oberfläche sichtbar wird.

Die Behandlung soll schmerzfrei durchgeführt werden und wird vom Patienten sehr gut toleriert. Es kann ein Wärmegefühl entstehen. Die Mikrohämatome gehen, je nach der Neigung zu Hämatomen, in de Regel nach 2-3 Tagen wieder vollständig zurück.

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Gua Sha, eine altchinesische Behandlungsmethode bei akuten und chronischen Muskelverspannungen im gesamten Schultergürtel-Hals-Brust-Lendenwirbelsäulenbereich, bei sogenannten myofaszialen Syndromen.

Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entstehen oben genannte Erkrankungen und Störungen aufgrund von Qi und Blutstau in den Energieleitbahnen (Meridianen) und im Muskelbindegwebskomplex des Körpers. Die Lebensenergie Qi und das Blut können nicht mehr frei fließen. Dies fürt zur Ansammlung von sogenannten "Bösen Geist" in den Meridianen und in der Muskulatur.

Schröpfen

Schröpfen ist eine Methode aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Es gilt als schmerzlindernd und allgemein durchblutungsfördernd und gehört zu den bekanntesten Formen der ausleitenden Heilverfahren.

Wirkprinzip:
Die Schröpftherapie aktiviert das Immunssystem und löst Verhärtungen der Haut- u. Unterhautgewebe. Der durch das Schröpfen erzeugte Unterdruck lässt die kleinen Hautgefäße anschwellen und erzeugt eine Hautreizung und schließlich ein küstliches Hämatom. Es entsteht eine vermehrte Durchblutung des Gewebes und eine Stimulierung des vegetativen Nervensystems. Nach traditionellen Gesichtspunkten bringt eine Schröpftherapie die Prinzipien von Yin und Yang in Einklang und bringt eine Harmonie in den Körper.

Anwendungsgebiete

  • Schmerzzustände bei rheumatischen Erkrankungen u. Osteoporose
  • Rücken-u. Nackenschmerzen
  • Muskelverspannung

Wie wird geschröpft?

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Beim unblutigen Schröpfen werden gläserne Saugglocken, die Schröpfkopfe, entlang der Reflexzonen am Rücken des Patienten gesetzt. Man versucht durch Erwärmumg einen Unterdruck im Schröpfkopf zu erzeugen, so dass dieser

sich an die Haut festsaugt. Mit Hilfe eines Wattebausches, welcher in den Schröpfkopfen angebrannt wird entsteht ein Vakuum.

Beim blutigen Schröpfen wird die Haut durch ein Pflaumenkopf Hämmerchen ein wenig angeritzt. Dabei fließt durch den Unterdruck innerhalb ca. 10 Minuten Blut in die Schröpfköpfe. Die Idee hierbei ist, mit dem Blut vorhandene Stauungen zu lösen.

Bei einer Schröpfkopfmassage wird eine Lockerung und Durchblutungssteigerung der Muskulatur der betroffenen Region erzielt.

Autogenes Training

Das autogene Training hilft mitten im hektischen Alltag ruhig und konzentriert zu bleiben. Sie lernen schnell zu entspannen und neue Energie zu tanken. In der Entspannung können aus eigener Kraft negative Vorstellungen und Verhaltensweisen mit Hilfe von Selbstsuggestionen überwunden werden.

Anhaltender Stress, dauernde Unruhe und ständige Reize belasten Körper und Psyche.. Mit dem autogenen Training können Sie nachhaltig entspannen. Ihr Körper, der pausenlos auf Leistung gepolt ist, wird sozusagen auf Erholung umgestellt.

Das autogene Training beugt auch vielen körperlichen Erkrankungen vor und lindert Ängste und leichte Depressionen. Zudem hilft es Schmerzen zu regulieren, trainiert den Kreislauf und die Konzentrationsfähigkeit, schafft einen klaren Kopf und lehrt Körper und Geist mit der Kraft der Gedanken zu beeinflussen.

Die 7 Übungen der AT-Grundstufe werden im Rahmen des Kurses erlernt:
Ruheübung, Schwereübung (durch Muskelentspannung), Wärmeübung (durch Gefäßentspannung), Atemübung (durch Atemlenkung), Herzübung (durch Herzregulierung), Sonnengeflechtsübung (Beeinflussung der Bauchorgane), Kopfübung (Stirnkühlung).

Martina Gradl Heilpraktikerin für Psychotherapie, Medizinische Fachangestellte

Indikationen für
autogenes Training:

  • Ängste
  • Essstörungen
  • Gallensteinleiden
  • Herzrhythmusstörungen
  • Hypertonie
  • Migräne
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Schmerzen
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Hypnosetherapie

Eine Hypnosetherapie hat nichts mit den Bilden von völlig ausgelieferten und willenlosen Menschen zu tun.

Allerdings wird der hypnotische Zustand als ein veränderter Bewusstseinszustand erlebt, der vom Patienten häufig als ein Zustand "wie kurz vor dem Einschlafen" charakterisiert wird. Man denkt mehr "in Bildern", die intensiver und stabiler als im Wachzustand sind.

Die "äußere Realität" tritt in den Hintergrund. Hypnose ist keine eigenständige Therapieform, sondern wird in der Regel in Kombination mit den bekannten Psychotherapieformen angewendet.

Martina Gradl Heilpraktikerin für Psychotherapie, Medizinische Fachangestellte

Anwendung bei:

bei Schlafstörungen, Reizdarmsyndrom, Prüfungsangst, Verspannungen, Essstörungen, Belastungs- und Anpassungsstörungen, Tinnitus, Schmerz, depressiven Verstimmungen, Stressbewältigung, Konfliktbewältigung, Bewältigung von Lebenskrisen, Stress und Stresserkrankungen, Burn out, Selbstbewusstsein stärken, Konzentration fördern, Rauchentwöhnung und Gewichtsreduzierung.