

Aus den zerfallenden Blutbestandteilen frei werdende Eiweißstoffe regen eine Immunantwort an. Die in Gang kommenden immunologischen Vorgänge werden am Anstieg der Leukozytenzahl, vermehrter Antikörperbildung und evtl. auch Temperaturanstieg sichtbar.
Wie bei anderen Reiz-Reaktionsmethoden auch, kann der anfängliche Reiz zu einer sogenannten Erstverschlimmerung führen, die dann aber rasch in das Gegenteil, eine Verbesserung, umschlägt.
Aus einer Vene, meist in der Ellenbeuge, wird 1 ml Blut entnommen. Anschließend wird den Patienten das Blut unverändert und ohne Zeitverzögerung intrakutan, subkutan oder intramuskulär reinjeziert. Während der Therapie wird die Dosis bis 10ml gesteigert.
Die Injektionen erfolgen im Allgemeinen 1-3 Mal wöchentlich in einem Zeitraum von 6-8 Wochen oder in zeitlich größer werdenden Behandlungsintervallen. Nach einer Pause kann eine weitere Injektionsserie folgen.
Wie bei jeder Injektion besteht das Risiko einer Infektion der Stichstelle. Bei Menschen mit Gerinnungsstörung (z. B. während der Chemotherapie ) kann es zu Blutergüssen und zu Abszessen kommen. Als Unverträglichkeitsreaktion kann es in seltenen Fällen nach einer Behandlung zu Nesselfieber, Schwindel, Kopfschmerzen, Fieber und Herzrasen kommen.