Borreliose
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Risikofaktor Homocystein (schwefelhaltige Aminosäure)

Die Homocysteinämie gilt heute als unabhängiger Risikofaktor für die Entstehung von Gefäßverkalkungen und deren Folgen für Herz-Kreislauf sowie für die Entwicklung einer Altersvergesslichkeit /-verwirrtheit.
Bei Frauen kann es zu einem erhöhten Osteoporoserisiko kommen. Ebenso steht ein erhöhter Wert im Zusammenhang mit Depressionen. Ein erhöhter Homocysteinwert ist mit zu hohen Cholesterinwerten zu vergleichen.

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Ursachen

Zwei Drittel aller erhöhten Homocysteinwerte sind auf einen Vitamin B-Mangel zurückzuführen. Zu den wichtigsten Ursachen für einen Vitamin-B-Mangel gehören eine vitaminarme Ernährung, Störungen der Resorption wie z. B. Alkoholabusus und Magenerkrankungen. Die Vitamin-B-Aufnahme in den Körper ist auch z. B. durch Medikamenteneinnahme gestört (Metformin, Methotrexat, Theophyllin, Antiepileptika, Omeprazol, Lipidsenker, Pille). Eine Homocysteinwert von 14mycromol/l verdoppelt das Risiko für die Entwicklung einer Alzheimererkrankung, einer Demenz oder einer Erkrankung an Depressionen.
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