
Aufgrund der Sogwirkung entsteht ein Unterdruck im Ohr und Kräuterdampf gelangt in den Gehörgang.
Hier dominiert und wechselnden Druckverhältnisse die milde Wärmezufuhr. In dieser Phase werden Energiepunkte stimuliert.
Mögliche Nebenwirkungen:
Während des Abbrennvorgangs können leichte Ohrenschmerzen, lokaler Hautaus- schlag sowie eine leichte Erstverschlimmerung der Beschwerde auftreten.
Die Sekretion wird angeregt. Verstopfte Poren werden befreit und abgelagerte Schlackenstoffe nach außen transportiert und finden sich dann in der Ohrkerze als Kondensationsbeschlag wieder.
Es werden nacheinander immer beide Ohren behandelt. Der Patient liegt seitlich in einer bequemen Lage. Der Kopf wird durch ein Kissen gestützt. Während der ca. zweiminütigen Abbrennphase vernimmt der Pat. eine leises Knistern und einen Wärmefluss wahr. Zum Ende der Abbrennnphase wird der Wärmefluss intensiver. Es löst sich kein Gewebe von der Kerze ab. Nach Abbrennen sollte der Pat. Ca. 10 Minuten ruhen.



Ein leichter Unterdruck im Sinne des Kamineffekts und die Vibration der Luftsäule durch die Flammenbewegung bewirken eine sanfte Trommelfellmassage. Kopf- schmerzen werden vor allem gut gelindert, wenn sie im Zusammenhang mit Nebenhöhlenentzündungen entstehen.