Borreliose
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Akupunktur

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Die in den verschiedenen »Meridianen« (oder Kanäle, Leitbahnen) fließende Energie der Organe und Funktionskreise wird hier umgelenkt, gestärkt oder beruhigt. Das geschieht durch das Stechen von Nadeln in die Akupunkturpunkte.

Damit eng verbunden ist die Moxibustion. Dabei werden kleine Kegel aus getrocknetem Beifuss über den Akupunkturpunkten verbrannt. Das Ziel ist vor allem eine Anregung der Körperfunktionen.

Therapieablauf

Nadelheilkunst aus Fernost ca.4500 Jahre alt. Acus=Nadel, Punctura=Stich Erst d. 50er Jahren in Europa durchgesetzt. Die WHO hat die therapeut. Wirkung in der Schmerzbekämpfung und bei mindestens 40 Krankheiten anerkannt.

Anhand der Kenntnis eines Netzes von Längslinien (Meridiane) und der darauf befindlichen Akupunkturpunkte (annähernd 200 insgesamt) wird therapiert. Durch das Setzen von Nadeln an bestimmte Akupunkturpunkte können stimulierende oder hemmende Reize auf entsprechende Organe oder Körperstrukturen ausgeübt werden. Insbesondere Schmerzleitung und Schmerzempfindung können anhaltend gehemmt werden. Dies nachweislich durch eine messbare Endorphinerhöhung im Gewebe und im Blutkreislauf (Prof. Bsichko, Wien).


Ohrakupunktur:
nach Dr. Paul Nogier, Lvon. Ohrmuschel ein auf dem Kopf stehender Embryo. Vorteile sind schnellere Wirkung. Meist Kombination von beiden Formen.

 

Moxibustion

In meiner Praxis kann im Rahmen der Akupunktur eine Moxibustionsbehandlung zur Anwendung kommen. Der japanische Begriff "Moxa" bedeutet wörtlich "brennendes Heilkraut". Moxa erwärmt und energetisiert die Energieleitbahnen ( = Akupunkturmeridiane) um Kälte und Feuchtigkeit im Körper zu vertreiben. Aus traditioneller chinesischer Sicht stärkt dies das Qi.

Erschöpfte und sehr angespannte Menschen empfinden diese Therapie als sehr wohltuend und angenehm ermüdend. Die Übrigen erleben einen Aktivitätsschub. Die Moxibustion findet im Zusammenhang mit einer Akupunkturbehandlung statt. eine Moxaanwendung kann den Effekt der Akupunkturbehandlung verstärken

Anwendungsformen

  • Moxazigarre: Der Therapeut entzündet eine Moxazigarre(in dünnes Papier gerollte Stangen aus Beifußkraut) und nähert die glühende Spitze dem Akupunkturpunkt auf ungefähr einen halben Zentimeter, bis der Patient ein deutliches Hitzegefühl spürt. Dann entfernt er sie wieder kurz, nähert sich und wiederholt dies an insgesamt verschiedenen Punkten, bis die Haut an den stellen deutlich gerötet ist.
  • Nadel-Moxa: Mit speziellen Nadeln leitet der Therapeut die Hitze des verglühenden Beifußkraut direkt ins Gewebe.


Wirkprinzip & Risiken

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Das Moxakraut Beifuß enthälte unter anderem ätherische Öle, darunter Cineol und Thujaöl, außerdem Cholin, Harze und Tannin. Nach der Lehre TCM wirkt Moxa nach dem gleichen Prinzip wie die Akupunktur. Sie soll also den Energiefluss anregen und gegen so genannte "kalte" Zustände wirken.

Risiken
Da mit glühenden Zigarren gearbeitet wird kann es in seltenen Fällen, trotz großer Vorsicht zu kleinen Verbrennungen kommen die unter Umständen auch Narben bilden könnten.