
Die Borrelioseerkrankung gibt es in China ebenso wie in Europa und Amerika. Eine Antibiotikabehandlung der Borrelioseerkrankung in China findet wohl aus Kostengründen eher nicht statt. Es entwickelte sich über Jahrzehnte hinweg eine wissenschaftliche Ergründung der Wirksamkeit der Traditionellen Chinesischen Medizin bei Borellienerkrankten.
Dabei zeigen sich eine individuelle Auswahl von diversen chinesischen Kräutern und spezifischer Akupunkturbehandlung als ähnlich wirksam wie eine umfassende Antibiotikatherapie. In meiner Praxis kommt diese Behandlung seit etwa fünf Jahren zur Anwendung und zeigt erstaunlich gute, ergänzende Behandlungsmöglichkeiten.
In meiner Praxis wird die konsequente schulmedizinische Therapie (Antibiose nach DBG u. ILADS) durch eine individuelle aber spezifisch wirksame Behandlung mit Traditioneller Chinesischer Medizin komplementär ergänzt. Bei entsprechender Indikation ist eine schulmedizinische Therapie die erste Wahl.
Chinesische Untersuchung, Anamnese, Zungenbefund, Pulsdiagnostik, Erhebung der zugrunde liegenden chinesischer Syndrome. In aller Regel liegt bei länger bestehender Borrelieninfektion ein Yin-Mangel vor, der entweder Leber- u./o. Nieren-Yin betrifft.
Nach chinesischer Auffassung dringt der pathogene Faktor (Borrelienerreger) in die tiefste Schicht des Körpers ein. (Yue-Yin-Schicht). Dort kommt es mit und ohne Antibiotikabehandlung zu einem Aufbrauch der Yin-Reserven.
